Ich packte meinen Koffer…


…und nahm den nächsten Flug in Richtung Kapverden. Natürlich hatte ich nicht nur meinen Koffer gepackt, sondern auch meinen Urlaubskumpanen mitgenommen 🙂

Flug

Als wir auf Sal ankamen, sah die Realität anders aus als gedacht. Nämlich trocken, seeeehr trocken.

Von Oben

Die einzigen Orte wo etwas Grünes wuchs, waren die Hotels.

Bäume

Palme

Dafür hat uns aber der direkte Zugang zu einem wundervollen Meer entschädigt. Klares Wasser, hellblaue Färbung, null Steine….purer, feiner Sand 🙂

Strand

Strand2

Das Klima auf der Insel ist sehr angenehm. Wir hatte eine durchschnittliche Temperatur von ca. 28° C, die man aber nicht wirklich bemerkt hat, weil ein konstanter Wind bliess. (Ein Traum für jeden Wassersportfan) Trotzdem tat eine Abkühlung immer gut. Auch wenn das Wasser erstmal etwas kalt war. Nach ein paar Minuten war das aber vergessen und ebenso warm.

Badespaß

Wenn man vom touristischen Strand etwas nach rechts wegspazierte, dann traf man eher auf wenig Leute. Die Ausnahmen waren Angler und hier und da mal ein Spaziergänger oder Jogger. Ansonsten gabs da nur Sand und auch das Meer war ab und an etwas tobend. Die ersten 2 Tage wo wir da waren stand die Flagge auf rot. Den Rest des Urlaubs auf gelb.

Weite

Wild

Was man aber sehr wohl dort finden konnte (ausser das Übliche. Muscheln und so), waren diese lustigen Gewächse in den Dünen.

Strandspargel 🙂

Strandspargel

Ging man vom Hotelstrand nach links an all den anderen Hotels entlang, so kam man direkt nach Santa Maria. Das touristische Städtchen der Insel. Und da wir direkt am Strand entlang sind, kamen wir auch am Pier an, wo die Fischer gerade ihren Fang präsentierten.

Fang

Muscheln

Zum rumhängen und baden eignet sich die Stelle auch ganz gut.

Pier

fischerboot

Strandboote

Boote

Ein Stück zurück und man war direkt in Santa Maria. Bis dahin muss man echt gute Nerven haben, denn an jeder Ecke lauert ein „Geschäftsmann“ (meist Immigranten aus dem benachbarten Senegal) der einem irgendeinen Tinnef andrehen möchte. Nachdem wir gelernt hatte die penetranten Verkäufer zu ignorieren, ging es etwas besser. Trotzdem empfand ich die Stadt in der Nacht schöner als am Tag.

Sant MAria

Kirche Santa Maria

Tags drauf hatten wir uns dann einen Jeep gemietet um die Insel zu erkunden. Was locker innerhalb eines Tages möglich ist, da Sal nur ca 34km lang und an der breitesten Stelle etwa 12km breit ist. Es gibt auch nur 2 Hauptstrassen. Alles andere ist Offroad und etwas holperig.

Auf zur Tour:

Öd

Der erste Punkt auf unserer Tour sollte das Blaue Auge werden. Das erwies sich schwerer als gedacht. Nach gefühlten 10,000 Runden und Befragungen durch das Fischer- und Hafendorf Palmeira (die eigentlichen Kapverdier sind in der Regel sehr höflich und hilfsbereit) gelang es uns dann doch noch die richtige Einbiegung nach Buracona zu finden (mit dunkelroter Farbe unter ein Prohibidoschild gemalt!). Dann gings das erste mal richtig Offroad! Das war schon spaßig und hatte einen Touch von Abenteuer. 🙂 Das Blaue Auge oder auch Ohlo Azul ist ein kleines Loch im Felsgestein, dass wenn man zur richtigen Zeit ankommt, in den schönsten Blautönen schimmert. Natürlich haben wir es durch unsere Verfahrerei knapp noch geschafft eine Ecke blau zu sehen. Ich hatte die ganze Zeit Angst in das 25m tiefe Loch zu fallen beim fotografieren. Also hab ich einfach reingehalten. Es war leider auch nur noch die letzte Ecke blau. Aber immerhin.

OhloAzul

Direkt daneben gibt es ein Naturschwimmbecken, das wir laut Reiseleitung unbedingt benutzen sollten und von oben reinspringen. Als wir da waren, war es leider nur eine kleine Pfütze. 😀 (der hintere Teil des Bildes!)

Buracona

Eingang

Patsch

Mündung

Nach einem kurzen Aufenthalt fuhren wir weiter zur nächsten Attraktion

Aufauf

Diese sollte mitten im Nichts liegen und Terra Boa heißen. Eine Fata Morgana. Wir haben da nich viel gesehen. Was allerdings unsere Aufmerksamkeit erregte war aber ein Baum mitten in der kargen Landschaft.

Baum

Und direkt daneben….eine Bar 😀

Bar

Eigentlich wollten wir direkt danach etwas in den Salinen entspannen. Die haben wir aber natürlich nicht gefunden und so sind wir (da wollten wir auch noch hin) ganz woanders gelandet. Auf dem Weg dorthin musste ich noch schnell das Wrack fotografieren.

Wrack

Ok! Mal sehen wer weiß was wir da im Wasser machen. Wer kanns erkennen?

Bay

Rätsel

Sh-Bay

Was

Hinweis: Wir befinden uns am Shark Bay 😉

Das war mal ne coole Erfahrung 🙂

Na dann ein weiterer Versuch in den Salinen zu entspannen. Auf dem Weg noch ein paar interessante Fotos geknipst.

Rost

Kirche

Um die Ecke von der Kirche gings dann holprig hoch zu den Salinen. Da wird auch heute noch Salz abgebaut. Und man kann dort auch übers Wasser gleiten wie am Toten Meer. Das war sehr entspannend und eine neue Erfahrung….uuuuund gut für die Haut 🙂

Saline

Gleiten

Mit einer Salzkruste auf der Haut haben wir uns danach in richtung Hotel aufgemacht. Aber der Zwischenstopp auf einem Aussichtspunkt musste noch sein. Von hier aus hat man eine gute Aussicht auf die Inselhauptstadt Espargos.

Espargos

Espargos2

Espargos3

Espargos4

Und hier noch mal hinten dran ne Luftaufnahme der Stadt (Der Berg da ist der Aussichtspunkt)

EspargosLuftaufnahme

Zu guter Letzt und schon sehr müde waren wir noch schnell bei einem Berg der aussieht wie ein Löwe….wenn man genau hinschaut

Löwenberg

Das war unsere Tour. Den restlichen Urlaub haben wir für Erholung am Strand genutzt. Was auf jeden Fall gut tat und spaßig war 🙂

 

Das war mein kleiner Urlaubsbericht 🙂

Eure Al

 

 

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