Gast-Beitrag von Rick Ski


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Interview mit Mr. Mixx – 2 Live Crew

(Parental Advisory —Explicit Content)

Autor: Rick Ski aka Detlef Rick

Mr. Mixx, DJ und Produzent der legendären „2 Live Crew“ prägte Mitte der achtziger Jahre den Sound des „Miami-Bass“. Im Interview beschriebt er uns u.a. die Entstehungsgeschichte dieses Bass-lastigen Sounds, der bis heute sowohl die Pop-Charts, wie auch den Dance-Underground beeinflusst. Lest die spanndende und sehr aufschlussreiche Story, bzw. das Interview mit dem Miami Bass Pioneer!

2 Live Crew Miami Bass

Mr. Mixx: Der Botschafter des Bass!

Wer ist Treach DJ mr. Mixx?

David Hobbs, alias „Treach DJ Mr. Mixx“ ist der Mann, der den „Boom“ in die Clubs weltweit brachte. Zusammen mit seinen Band-Kollegen der „2 Live Crew“ entwickelte er Mitte der achtziger Jahre den Sound, der heute als „Miami-Bass“, oder auch „Booty-Bass“ bekannt ist. Das Rezept dafür klingt denkbar einfach. Man nehme die legendäre Drummaschine „TR-808“ der Marke Roland und programmiere einen funky Uptempo-Beat. Dies kombiniert man dann mit Hip Hop-typischen Elementen, wie Funk-Breaks und Scratching. Ausserdem sollte man darauf achten das die Texte möglichst obszöne, sexuelle Elemente enthalten. Das ganze wird versehen mit einem einprägsamen Refrain und fertig ist der Miami-Bass Song. Aber ganz so einfach ist es natürlich dann doch nicht. Dieser Sound hatte, so wie jede andere ernstzunehmende musikalische Richtung seine ganz spezielle Entwicklungsgeschichte.

Nicht ohne Grund beeinflusst der von Mr. Mixx geprägte Miami-Bass-Sound bis heute, sowohl die Pop-Musik, wie auch diverse Musikstile die man eher dem Underground zuordnen würde. Musik wie der brasilianische „Baile Funk“ (auch „Funk Carioca“ genannt), oder auch der „Ghetto-Tech“ (auch „Techno-Bass“ genannt) aus den USA sind direkte Ableger des Miami-Bass-Sounds. Und auch englische Musik-Stile wie „Grime“, oder „Dub-Step“ sind definitiv vom Miami-Sound beeinflusst. In den Pop-Charts sieht es nicht anders aus. So basieren beispielsweise diverse „Will.i.am“, sowie „Timbaland“ Produktionen auf der altbewährten Miami-Bass Rezeptur.

Anfang der achtziger Jahre siedelte Mr. Mixx mit seiner damals noch recht unbekannten Gruppe „The 2 Live Crew“ von Kalifornien, nach Miami, Florida um. Dort tat man sich mit dem Konzert- und Partyveranstalter Luther Campell, alias „Luke Skyywalker“ zusammen.

Das neue, vierköpfigen Line-up der Gruppe bestand nun aus dem Produzenten und DJ „Mr. Mixx“, den beiden Rappern „Fresh Kid Ice“, alias Chris Wongwon und „Brother Marquis“, alias Marc Ross, sowie ihrem Manager und Hype-Man „Luke Skywalker“, alias Luther Campell.

Man begann auf dem extra dafür gegründeten Label „Luke Skyywalker Records“ erste Maxis zu veröffentlichen. Ihr Song aus dem Jahr 1986 mit dem TitelThrow the Dick“, bei dem es inhaltlich um einen unanständigen Tanzstil ging, zeigte schon einmal die zukünftige Marschrichtung der Band auf. Ihr Durchbruch kam schon kurze Zeit später mit ihrem Debüt Album „2 Live is what we are“. Druckvolle, treibende 808-Beats, gepaart mit gekonnten Scratches und unanständigen Raps. Das hatte die Welt noch nicht gehört. Besonders der unzweideutige Titel We want some Pussy, wurde schnell zum Insider-Hit weltweit.

Mr. Mixx

Mr. Mixx: Ist Gründungsmitglied der 2 Live Crew und Erschaffer des Miami Bass Sounds!

1987, nur einen Jahr später folgte das Album „Move something“, welches sich noch besser verkaufte als die Debüt LP.

Die Geschäfte liefen so gut, das Luther Campell in nur kurzer Zeit ein kleines Label-Imperium aufbauen konnte. Auf seinem Label wurden Alben der Künstler „MC Shy-D“, „Afro Rican“, Tony Rock“, „Poison Clan“, uva. veröffentlicht. Produziert wurden diese zum größten Teil von Mr. Mixx, auch wenn die Credits auf den Platten manchmal etwas anderes behaupten. Und auch die ersten fünf Alben der 2 Live Crew stammen komplett aus der Hand von Mr. Mixx.

Mit ihrem dritten Album „As Nasty as they wanna be“ aus dem Jahr 1989 konnten sie die Verkäufe der beiden Vorgänger noch einmal überbieten. Allerdings bekam zu dieser Zeit die Band auch erste Probleme. Das prüde Amerika war nämlich gar nicht „amused“ von Song-Titeln wie „Me so Horny“ und „The Fuck Shop“, etc. Von höchster politischer Stellen, nämlich vom damaligen Gouverneur von Florida wurden sie aufgrund ihrer obszönen Texte öffentlich kritisiert. Ein Urteil, welches den Verkauf der Platte zunächst als illegal einstufte, wurde aber später vom „Supreme Court“ wieder aufgehoben.

Der geschäftstüchtige Luke wusste die immense Medien-Aufmerksamkeit zu nutzten und so veröffentlichten sie im Jahr 1990 ein Album namens „Banned in the USA“. Obwohl sich auch dieses Album sehr gut verkaufte kam es zu immer größeren Streitigkeiten innerhalb der Band.

Als das vierte Album „Sports Weekend: As Nasty as they wanna Be, Pt.2“ dann auch noch Verkaufs-mäßig hinter den Erwartungen zurück blieb, trennten sich die Wege der Bandmitglieder.

Danach brach ein Streit um den Bandnamen aus und es wurde recht chaotisch um die „2 Live Crew“. Zwischen den Jahren 1994 und 2000 wurden insgesamt sechs verschiedene Alben der Band unter Namen wie „The New 2 Live Crew“, oder „The Original 2 Live Crew“, etc. veröffentlicht.

Ihr großer Einfluss auf verschiedenste Musikrichtungen bleibt aber dennoch unumstritten. Und David Hobbs, alias „Mr. Mixx“ hatte als Produzent einen maßgeblichen Einfluss auf diesen Sound.

Als er im Jahr 2010 einen Gig in Köln hatte um sein damals aktuelles Album „The Money and the Booty“ zu promoten, hatte ich mir die Chance nicht entgehen lassen ihn zu interviewen. Wir sprachen u.a. über seinen persönliche musikalischen Werdegang, die Anfänge seiner Band und den Status Quo der „2 Live Crew“.

IsWhatWeAre1986MoveSomething1987

AsnastyastheyWannaBe1989BannedInTheUSA1990

Sports_Weekend1991BackAtYourAssForTheNine_4_1994

         2 Live Crew Alben 1986 – 1994

Interview Audio: (English)

Mr. Mixx Interview Part.1

Mr. Mixx Interview Part.2

Interview Mr. Mixx (text Deutsch)

Rick Ski/Der Maschinenraum: Mein Name ist Rick Ski. Ich sitze hier mit mit dem legendären „Treach DJ Mr. Mixx“ von der Band „2 Live Crew“. Wie geht`s dir so?

Mr. Mixx: Ich bin hier. Hier in Deutschland. Der echte Mr. Mixx. Lasst euch keine Kopien andrehen.(lacht)

Rick Ski/Der Maschinenraum: Wie bist du zur Musik gekommen?

Mr. Mixx: Ich habe in der Grundschule Saxofon gespielt. Das habe ich dann bis zur „Junior High School“ fortgesetzt. In der High School habe ich mit Breakdance und Poplocking angefangen. Und das mit dem musizieren ist dann erst einmal etwas eingeschlafen. Danach ging ich zum Militär und war in England stationiert. Es war im Jahr 1982, als der Song „Planet Rock“ rauskam. Und dieser Song hatte hat einen völlig neuen musikalischen Ansatz. Das hatte damals mein Interesse an der Musik wieder geweckt. Ich habe mir dann einen Drumcomputer gekauft und mir das Scratching beigebracht. Und wurde dann sehr schnell wirklich gut in dem was ich da machte. Ich würde also sagen das 1982 das Jahr war, in dem mein Interesse für Musik wieder zurück kam.

Rick Ski/Der Maschinenraum: Kannst du uns die Hip Hop Szene an der Westküste der USA um die Jahre 1983 und 1984 beschreiben?

Mr. Mixx: Nun. Alle versuchten immer noch mehr oder weniger die New York Szene zu kopieren. Ganz einfach weil es dort alles begann. Damals hatte dort noch niemand eine Idee was und vor allen Dingen, wie er es anstellen sollte. In Kalifornien hattest du im Jahr 1984 Djs wie „Egyptian Lover“ und einige andere Leute, wie die „Uncle Jams Army“, die bereits damals wirklich große Partys veranstalteten. Aber deren Musik bestand zum großen Teil aus der Musik von „Prince“ und den Funk-Songs, die zu dieser Zeit halt populär waren. Viele Ideen und musikalischen Einflüsse kamen damals zu grössten Teil aus diesem Bereich. Daher hatte LA früher noch nicht wirklich seine eigene Identität. Nicht so wie heute. Aber damals war es halt zum grössten Teil Uptempo-Tanzmusik. Und da gab es den Produzenten „Pretty Tony“, der auch diesen Uptempo Stil hatte. Er machte das was sie heute „Freestyle“ nennen. Und dann hattest du halt New York mit ihrem „B-Boying“, „Scratching“, etc. Das war damals definitiv ein „Mekka“ und alle anderen Regionen der USA suchten damals noch nach ihrer eigenen Identität.

Rick Ski/Der Maschinenraum: Mit deiner Band „2 Live Crew“ hat es ja an der Westküste begonnen. Ihr hattet damals zwei Maxis auf dem Label Fresh Beat/ Macola Records veröffentlicht. Wie hat das Original Line up der Band damals zusammen gefunden?

Mr. Mixx: Das originale Line up bestand aus mir selbst und zwei weiteren Typen, die ebenfalls zu dieser Zeit ihren Militärdienst leisteten. Da wäre zunächst ein Typ namens „Amazing V“, der mir bis heute aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen auf die Nerven geht. Und dann natürlich noch „Fresh Kid Ice“, der „China Man“. Und im Jahr 1985 kamen wir mit Luther Campbell alias „Luke Skyywalker“ zusammen, der zu dieser Zeit noch ein Konzertveranstalter war. Und er rief mich halt damals an, um uns für einen Gig in Miami zu buchen. Und das war der erste Auftritt den wir je hatten. Also flogen wir hin und ich blieb so ca. drei Wochen dort. Als dort hin reiste, war ich gerade dabei das Militär zu verlassen. Nein, moment mal. Stimmt nicht. Ich war damals bereits entlassen. Dann war ich halt drei Wochen dort und hatte mich entschlossen ihn zu fragen, ob er unser Manager werden wollte. Acht Monate später wurde auch „Fresh Kid Ice“ aus dem Militär entlassen, aber unser Kollege „Amazing V“ hatte noch ganze zwei einhalb Jahre Dienst abzuleisten. Und er wollte nicht vorher aus dem Militär ausscheiden. Daher kam dann „Brother Marquis“ zur Band und ersetzte ihn.

Rick Ski/Der Maschinenraum: Kannst du die Rolle von „Luke Skyywalker“ bezüglich deiner Band beschreiben?

Mr. Mixx: Nun. Er war bekannt als „Luke Skyywalker“, der Konzert Veranstalter. Und er veranstaltete Partys unter dem Namen „Ghetto-Style-DJs“. Wir haben uns einfach zusammen getan. Er kümmerte sich um Marketing, die Promotion und die Finanzierung. Und ich und die Band produzierten die Platten. Nein, ich produzierte die Platten. Und die anderen Jungs rappten ihre Strophen. Die Leute denken immer das wir alle schon immer dicke Freunde waren. Aber es war anfangs einfach nur eine geschäftliche Verbindung. Und in dieser damaligen vierer Konstellation ist die „2 Live Crew“ noch heute bekannt. Aber in unseren Anfangstagen war das halt noch anders.

Rick Ski/Der Maschinenraum: Viele Leute bezeichnen dich als den Mann, der den Sound der Roland TR-808 als erster zur Westküste der USA brachte. Wie stehst du zu diesem Statement?

Mr. Mixx: Die 808 wurde bereits vor mir im Einsatz, aber niemand verwendete sie so wie ich das tat. Die anderen hatten einfach nicht diesen „Big Boom“ Bass-Sound. Andere versuchten ihr Kick-Drums eher dezent und klar definiert einzusetzen. Sie reizten den Bass einfach nicht soweit aus, bis du halt diesen „Boom“ Effekt hattest. Und die PA`s auf den Partys in Miami hatten meistens große Subwoofer und vergleichsweise eher kleine Hochtöner. Alles was du hören konntest war Bass. Also wurden auch die Platten nach diesem Muster produziert. Die einzigen Platten die ebenfalls manchmal diesen „Boom“ Sound hatten, waren die frühen Rick Rubin (Produzent Beastie Boys, RUN-DMC, etc.) Produktionen. Aber er setzte diesen Sound nicht immer ein. Nur bei bestimmten Songs. Und das auch nur in bestimmen Song-Passagen. Nie durchgängig. Und da ich mir über den „Boom“ Effekt der TR-808 bewusst war, entschloss ich mich diesen Sound im gesamten Song-Arrangement zu verwenden. Außerdem benutzte ich Tanzmusik als Grundlage unserer Rap-Songs. Es war eine Kombination der Musik wie sie „Egyptian Lover“ und „Pretty Tony“ machten, zusammen mit Funk-Samples der siebziger- und achtziger Jahre. Das wurde halt dann die Grundlage unserer Songs. Und von diversen Comedy-Platten von Leuten wie „Dolomite“, „Richard Pryor“ und „Eddie Murphy“ scratchte ich Phrasen über die Beats. Wir haben unsere Songs damals eher unter Comedy Gesichtspunkten gemacht. Aber viele Leute sahen das damals anders und haben die Musik eher negativ wahrgenommen. Ich denke mal es lag einfach daran, das sie so etwas vorher noch nie gehört hatten. Sie haben einfach nicht verstanden, das wir einfach nur versuchten unsere Comedy-Vorbilder zu imitieren. Die haben einfach nur gedacht, das wir versaute und schmutzige Porno-Typen seien.

Rick Ski/Der Maschinenraum: Warst du ein Teil der „Uncle Jams Army“ Crew mit DJs wie „Egyptian Lover“, „Arabian Prince“ und all diesen Leuten?

Mr. Mixx: Indirekt. Ich kannte diese Leute, da sie mit ihren Events auch in unseren Teil von Kalifornien kamen. Aber ich war niemals ein Teil von ihnen. Ich kannte sie damals, bzw. wusste über sie Bescheid. Ich hatte aber nie die Gelegenheit mit ihnen zusammen aufzulegen. Dort hatte auch „DJ Bobcat“ seine Anfänge. Genau wie „Egyptian Lover“ und einige andere Leute.

Mr. Mixx

Mr. Mixx: Wurde in England vom Musikfieber angesteckt! (Foto: Detlef Rick)

Rick Ski/Der Maschinenraum: Einer der ersten Songs den du damals mit der „2 Live Crew“ veröffentlicht hattest, trug den Titel „Revalation“. Diesen Song würde man inhaltlich eher als „Conscious Rap“ bezeichnen. Wie seid ihr von dort zu den eher versauten Texten gekommen?

Mr. Mixx: Ich habe halt auf Party immer diese Phrasen von „Eddie Murphy“ und „Richard Pryor“ hinein gemixt. Und dabei ich habe schnell gemerkt, das man damit leicht die Aufmerksamkeit des Publikums bekommt. Dann kamen wir halt nach Miami und haben gesehen wie krass die Mädels auf den Strand-Partys dort tanzten. Der Funk-Song „Dance to the Drummers Beat“ war dort ein absoluter Tanzflächen-Füller. Beim Break, in der Mitte des Songs drehten die Leute richtig durch. Und ich ging halt hin und kombinierte diesen Break mit dem Sound der Roland TR-808. Das wurde quasi zum „Blueprint“ des Miami-Bass-Sounds. Die tanzenden Mädels waren natürlich auch ein wichtiger Bestandteil des Ganzen. Denn zu dieser Zeit war eine Menge „Strassen-Geld“ in den USA im umlauf. Das kam durch den Crack-Cocain „Trend“. Die Jungs hatten Geld und feuerten die Mädels in Tanz-Wettbewerben damit zu immer krasseren Bewegungen an. Also wurden die Songs an diesen Trend angepasst. Aber dieses Phänomen gab es zunächst nur in Süd-Florida. Aber dann verbreitete sich der „Miami-Bass“ Sound auch in Detroit, Chicago, Los Angeles, Houston (Texas), etc. Langsam aber sicher eroberte dieser Sound und die Attitüde dann auch in ganz Atlanta. So basierte auch der Atlanta-Sound von damals auf den Elementen die wir entwickelt hatten.

Rick Ski/Der Maschinenraum: Du hattest eben „Dance to the Drummers Beat“ angesprochen, welches ein wichtiger Song der frühen New Yorker Hip Hop Szene war. Außerdem dankst du auf dem Cover der ersten LP eurer Band („2 Live…is what we are“) einer Menge früher DJ-Pioniere. Hatte die New Yorker Szene einen grossen Einfluss auf dich?

Mr. Mixx: Ja, genauso war das. Dort gab es einen Typen namens „Treach DJ C.B.“, der mir diverse Dinge beigebracht hatte. In England gab es damals nämlich noch keine Mixer mit Crossfader. Also zeigte er mir, wie man einen Crossfader bedient. Das war im Jahr 1984. Ich machte auf dem Weg von England nach Kalifornien eine Zwischenstation in New York. Also verbrachte bei „C.B.“ ca. eine Woche. Sein älterer Bruder hatte in England zusammen mit mir seinen Militärdienst geleistet.

Und so zeigte er mir wie man beide Plattenspieler mit diesem einen Fader (Crossfader) bedient. Denn die Mixer die ich vorher verwendete, hatten nur „Up & Down“ Fader. Er hat mich auch in die Welt der Breakbeats eingeführt. Ich hatte somit ein „New York Training“, bezüglich der Denk- und Arbeitsweise. Die meisten DJs im Süden hatten das nie, da sie einfach aus einem anderen Teil der USA stammen. Und das zieht sich durch bis in die Gegenwart. Viele Musiker aus den Rap-Bereich haben bis heute das Sampling-Konzept nicht verstanden.

Rick Ski/Der Maschinenraum: Auf den ersten Alben der „2 Live Crew“ hattet ihr viele „Mega-Mixes“ und viele Scratch-Parts in den Songs. Diese Elemente sind nach und nach verschwunden. Woran lag das?

Mr. Mixx: Es verschwand weil diese ganze Labels und Musikverlage zuerst überhaupt nicht verstanden, was wir da eigentlich machten. Erst als „Biz Markie“ von „Gilbert O’Sullivan“ verklagt wurde, weil er den Song „Alone again (naturally)“ gesamplet hatte, wurden die Unternehmen auf dieses Phänomen aufmerksam. Ab da musstest du jeden kleinen Soundfetzten, den du verwenden wolltest vorher abklären. Das wurde alles sehr Mühsam und irgendwann unwirtschaftlich. Der letze „Mega-Mix“, den ich produzierte hat vielleicht 10.000 Dollar nur an Sampling-Gebühren gekostet. Dreihundert Dollar hier, Fünfhundert Dollar hier und Sechshundert Dollar dort, etc. Das wurde halt immer mehr. Es ergab keinen Sinn mehr, die Mega-Mixe weiter zu produzieren, da man damit kein Geld verdienen konnte. Das ist der Grund warum diese Dinge „ausgestorben“ sind. Jede gute Idee kann dich nämlich mal 5000-6000 Dollar kosten, nur um das ganze rechtlich abzuklären. Heutzutage, wo es schwierig ist Platten zu verkaufen, ist vielleicht die Zeit gekommen damit wieder anzufangen. Du kannst zwar immer noch vor Gericht damit landen. Aber du wirst sowieso nicht soviel davon verkaufen, als das es sich für die Unternehmen lohnen würde dich rechtlich zu belangen. Diese Stilmittel können also jetzt zurück kommen. Ich werde vielleicht wieder neue Mega-Mixes erstellen. Mal sehen.

Rick Ski/Der Maschinenraum: Du hast als DJ angefangen und wurdest dann zum Produzenten. War das so von dir geplant, oder hatte sich das einfach so entwickelt?

Mr. Mixx: Das ist halt das Ding. Viele Leute haben nicht verstanden das ich jede „2 Live Crew“ Platte produziert habe, die je rausgekommen ist. Ich habe nie als einzelne Person die Credits dafür bekommen. Daher weis niemand das ich all dies Platten gemacht habe. Andere Künstler zu produzieren und solche Dinge, ist eine ganze normale Sache für mich. Ich habe die Gruppe „Poison Clan“ zum Label gebracht und habe mit ihnen in nur einem Monat ihr Debüt-Album aufgenommen.

Das Produzieren war schon immer mein Ding, nur wurde ich nie als Produzent vermarktet. Früher wollte man seine Aufnahmen einfach nur an ein Label verkaufen und anschliessend damit auf Tour gehen.Das ich damals nicht auf meine Credits als Produzent oft verzichtet habe, hat meiner Karriere sehr geschadet. Ich verstehe mein Handwerk immer noch, genauso wie vor zwanzig Jahren. Nur wissen die Leute einfach nicht das ich damals diese ganzen Songs produziert habe.

Rick Ski/Der Maschinenraum: Wie brach damals die 2 Live Crew-Formation, bestehend aus dir, „Brother Marquis“, „Fresh Kid Ice“ und „Luke“ eigentlich auseinander?

Mr. Mixx: Es ging um Geld und die Art wie Luke die geschäftlichen Dinge der Band behandelte. Er glaubte er wäre wichtiger als die Gruppe. Also dachte er sich das er uns wie seine Angestellten behandeln könnte. Er sah uns halt nicht als eine vierköpfige Gruppe, in der jeder das gleiche Mitspracherecht hat. Das war der Anfang vom Ende. Er hatte vielleicht nicht verstanden, das….. Ach natürlich hatte er verstanden das die Gruppe bedeutender ist als er selbst war. Aber da er das ganze Geld unter seiner Kontrolle hatte, dachte er das die Leute ihm schon folgen würden. (lacht)

Rick Ski/Der Maschinenraum: Ich kann mich noch an diverse Debatten in den neunziger Jahren erinnern, wo es um die Credibilität von Miami-Bass ging. Viele Leute sagten damals, das Miami Bass kein Hip Hop sei. Was ist deine Meinung dazu?

Mr. Mixx: Nun, ich sehe das halt so. Es kommt ganz darauf an, was du denn nun als Hip Hop bezeichnest. Das ist wie „Led Zepplin“ mit den „B-52“ zu vergleichen. So nach dem Motto „Das ist überhaupt keine Rock-Musik, sondern irgend etwas anderes“. Natürlich ist es etwas anderes. Es ist einfach eine andere Art Rock-Musik zu spielen, nämlich Punkrock. Bei Hip Hop ist es genau das gleiche, da man hier einfach in eine andre Richtung gegangen ist. Daher nennst du es vielleicht nicht mehr Hip Hop. Und das ist genau das Problem das Rap im Moment gerade hat. Bei Rock hast du „Hard-Rock“, „Soft-Rock“, „Metal“, Grunge“ und vieles mehr. Aber die Rap-Songs schmeisst man alle in einen Topf. So kommt es dann, das „Soulja Boy“ mit „Young Jeezy“ und dieser mit „Common“, und dieser wiederum mit den „Dilated Peoples“ konkurriert. So läuft das aber nicht. So kommt es auch das „Soulja Boy“, der gerade angesagt ist alle anderen quasi ausschaltet. Und das ist echt völlig lächerlich. Leute wie „Puffy“, oder Russel Simmons, die über die finanzielle Power verfügen, könnten dafür sorgen das auch andere mal zum Zug kommen. Aber das wollen die gar nicht. Die sind einfach zu beschäftigt damit ihr Geld zu vermehren. Sie wollen nichts für Hip Hop tun, sondern sich nur daran bereichern. Und das kannst du ruhig schreiben. Die könnten wirklich etwas tun, wenn sie wirklich wollten. Aber so wichtig ist denen das auch nicht. Die wollen nur Geld damit scheffeln.

Rick Ski/Der Maschinenraum: Beschreibe uns deine Studio-Einrichtung ca. aus dem Jahr 1986.

Mr. Mixx: Ähm….(lacht laut) Mein Studio-Setup bestand eigentlich nur aus einer Roland TR-808 und ein paar Plattenspielern. Danach kaufte ich mir eine SP-1200 von E-MU und einen Akai-Sampler. Einfach um längere Samples erstellen zu können. Die SP-1200 steuerte damals den Akai-Sampler. Und dieses Gerät hatte eine Sampling-Zeit von bis zu dreißig Sekunden, was für damalige Verhältnisse eine Ewigkeit war. Die SP-1200 dagegen hatte nur eine Sampling-Zeit von ca. zehn Sekunden. Das waren wirklich gute Geräte. Dann kam irgendwann ein Akai-Sampler raus, der ganze sechs Minuten samplen konnte. Mit diesem Gerät habe ich dann vollständige Accapellas gesamplet und so Remixe erstellt. Es waren wirklich immer nur wenige Geräte. Und früher hatte die Leute eine andere Mentalität. Wenn du Passagen von Musikern nachspielen gelassen hast, haben die Leute das als Pfusch angesehen. Du musstest deinen Kopf anstrengen um heraus zu finden, welche Passagen von Platte „A“ mit welcher Passage von Platte „B“ gut zusammen passt. Wenn du aber damals einen Keyboarder ins Studio bestellt hattest, sahen die Leute das als einen Verrat an der Kunst an. Aber heute machen die Leute genau das. Sei können sich heutzutage wirklich gute Musiker leisten. Ich hab es Equipment-mäßig immer ziemlich minimalistisch gehalten.

Roland TR-808 Drum Computer (Foto: Wikipedia)

Heutzutage verwende ich die FL-Studio (Fruity Loops) Software. Ich mache meine ganze Arbeit nun komplett in meinem Laptop. Da wir schon beim Thema sind. Ich habe alles was ich brauche hier in meiner Tasche. Wo immer ich auch gerade bin kann ich an Musik arbeiten. So brauche ich nicht ständig einen Haufen Equipment durch die Gegend zu schleppen. So ist das.

Mr. Mixx: Kommt eigentlich, wie die anderen Ur-Mitglieder nicht aus Miami, sondern aus Kalifornien! (Foto: Detlef Rick)

Mr. Mixx: Kommt eigentlich nicht aus Miami, sondern aus Kalifornien! (Foto: Detlef Rick)

„Diese ganze Musik die Leute wie „Pharrel“, „Kanye West“ und „Timbaland“ raushauen, ist völlig überbewertet. Das sind alles drittklassige Produzenten für mich“

Rick Ski/Der Maschinenraum: Aber womit arbeitest du den heutzutage?

Mr. Mixx: Ich habe immer noch meinen Produktions-Ansatz bezüglich Samples, aber ich produziere nun alles innerhalb meines Laptops mit Hilfe der FL-Studio Software. Und mehr nicht.

Alles was ich an neuen PlugIns finde, installiere ich und probiere sie aus. Aber davon abgesehen, wars das auch schon. Ich denke das es den Leuten völlig egal ist wie ein Song entstanden ist, solange sie ihn nur gut finden. Ich benutzte nur die FL-Studio Software und gehe nur zu mischen in ein grosses Studio.

Rick Ski/Der Maschinenraum: Was denkst du über die neuen Möglichkeiten die digitale DJ-Systeme, wie Traktor-Scratch und Serato, etc. bieten?

Mr. Mixx: Nun, ich kann nicht über die anderen Systeme urteilen, aber ich selbst komme mit Scratch Live von Serato super zurecht. Das verwende ich zur Zeit und es ist besser als die ganze Zeit Platten herum zu schleppen. Das kann ich dir versichern. Ich habe so all meinen ganzer Kram in dieser kleinen Tasche. Das ist echt perfekt. So kann ich einfach mit meinem kleinen Laptop ins Flugzeug einsteigen und brauche vor Ort nichts mehr als das und ein paar Plattenspieler. Ich liebe Serato. Ich danke Gott für Serato! (lacht)

Rick Ski/Der Maschinenraum: Was machst du heutzutage so? Du arbeitest viel als DJ, stimmt`s?

Mr. Mixx: Ja das tue ich. Es ist aber echt schwierig eine DJ-Booking-Agentur zu finden, die wirklich verstehen das man sein Handwerk wirklich beherrscht. Im Gegensatz zu Leuten wie „Jazzy Jeff“ und „Cash Money“, wurde ich nie als Club-DJ vermarktet. Es ging immer nur um die „2 Live Crew“. Also haben viele überhaupt keine Ahnung was ich in diesem Bereich alles so drauf habe. Es sein denn, es handelt sich um treue „2 Live Crew“ Fans, die über meine Mega-Mixe

Bescheid wissen. Im Gegensatz dazu wurde einer wie „Jazzy Jeff“ schon immer als DJ vermarktet.

Genau wie „Cash Money“ und auch andere Djs. Ich war immer mehr ein Teil einer Gruppe. Manche dachten bestimmt auch, das ich einfach nur der Typ sei der bei Live-Gigs die Instrumentale abspielt.

Viele Leute ignorieren leider meinen grossen Einfluss, den ich auf die gesamte DJ-Szene hatte. Es ist halt schwierig für mich gescheite Gigs zu bekommen. Besonders heutzutage, wo ich nun schon etwas älter bin, kennen die jüngeren Leute in den Booking-Agenturen mich vielleicht gar nicht mehr. Sie kennen sich in der Hip Hop Geschichte halt nicht aus. Die kontaktieren mehr die Leute, die sie für angesagt halten. Also muss ich mich ständig neu beweisen. Aber das ok. In sechs Monaten sieht die Sache schon ganz anders aus. (kichert)

Rick Ski/Der Maschinenraum: Manche Leute scheinen Hip Hop so etwas wie eine „Altersgrenze“ verpassen zu wollen. Was denkst du darüber?

Mr. Mixx: Nein, nein! Ich denke es ist einfach so wie bei anderen Musikern auch. Was man kann, das kann man halt. Und das gilt so lange, bis dich jemand von deinem Platz verdrängt. Ich glaube das in Sachen Musik mir niemand etwas vormachen kann. Dafür werde ich nie zu alt sein. Ich werde meine Musik auch mit ins Grab nehmen. Es ist doch echt lächerlich. Und auch das darfst du gerne schreiben. Diese ganze Musik die Leute wie „Pharrel“, „Kanye West“ und „Timbaland“ raushauen, ist völlig überbewertet. Das sind alles drittklassige Produzenten für mich. Denn für die Riesensummen, die diese Leute für ihre Produktionen verlangen, müssten die eigentlich auch wirklich ausgereifte und aufwendige Produktionen abliefern. Aber was die da tun, habe ich bereits vor zwanzig Jahren gemacht. Aber das könnt ihr für euch selbst bewerten. (lacht)

Rick Ski/Der Maschinenraum: Was denkst du darüber das der Sound der Roland TR-808 nach wie vor relevant ist? Du hattest damals geholfen, diesen Sound populär zu machen. Man findet die 808 sowohl bei diversen Chart-Produktionen, wie auch bei vielen Songs im Radio.

Mr. Mixx: Ich dachte bereits im Jahre 1983, als ich zu ersten mal die Maschine gehört hatte, das dieser Sound sehr relevant ist. Als ich damals zum ersten mal in einem Londoner Geschäft damit herum gespielt hatte. Ich wusste einfach das diese Maschine revolutionär sein wird. Außerdem war mir klar das viele Produzenten dieses Gerät verwenden würden. Es überrascht mich überhaupt nicht. Denn es gibt kein anderes Gerät welches diesen massiven Bass erzeugt. Ich habe schon immer gewusst, das dieser Sound Bestand haben wird.

Rick Ski/Der Maschinenraum: Was ist der Status Quo der Two Live Crew?

Mr. Mixx: Wir machen alle zur Zeit unser eigenes Ding. Da gibt es eine Menge interner Streitigkeiten innerhalb der Band und diesem Typen, der mittlerweile alle Rechte an unseren Songs besitzt. Das ist wie fünf Köche die gemeinsam ein Gericht zubereiten wollen, und sich dabei nur selbst im Weg stehen. So nach dem Motto. Du bereitest das Fleisch zu und du den Salat, usw. Dann heißt es sofort. „Ich will aber nicht den Salat zubereiten, ich möchte das Fleisch machen, etc.“. Das ist leider ein grosses Chaos. Ich hoffe das sich das Ganze bessert. Aber wenn das nicht passiert, dann muss ich mich um meine eigene Belange kümmern. Dabei habe ich wahrscheinlich bessere Chancen als alle anderen, da ich weis wie man Musik produziert. Meine Band-Kollegen sind halt keine Musiker. Ok, sie haben ein paar Texte geschrieben. Das war`s aber auch schon. Das sind einfach keine Musiker. Genau wie Luke. Er verkaufte Platten, weil die Leute wussten wer er war. Er ist aber auch kein Musik-Produzent. Er war schon immer mehr der Geschäfts-Typ gewesen. Ein Koordinator und Finanzier. Das war schon immer sein Ding. Als wir alle noch zusammen arbeiteten, waren wir ein super Team. Ich denke er betrachtete meine naive und höfliche Art als Schwäche. Heutzutage, wo ich meinen Marktwert kenne, möchte er nicht mehr mit mir arbeiten. Aber das ist ok. Wenn ich erst mal wieder ein paar Hits produziert habe, dann kann auch das „2 Live Crew“ Ding wieder zurück kommen. Dann bestimme nämlich ich die Richtung der Band.

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Spätere 2 Live Crew Alben!

Rick Ski/Der Maschinenraum: Was sind deine aktuellen und geplanten Projekte?

Mr. Mixx: Oh, Shit. Keine Ahnung. Ich treffe die ganze Zeit die verschiedensten Leute. So, wie ich zur Zeit gerade hier in Deutschland bin. Ich werde einen Song mit „Frauenarzt“ aufnehmen und vielleicht noch ein paar andere, während ich hier bin. Jedes neue Projekt ist vielleicht nur einen Tag entfernt. Ich mache keine tausend Pläne. Es ist doch lächerlich zu behaupten man hätte diesen, oder jenen Künstler unter Vertrag. Nun, wenn man nun wirklich diese ganzen Künstler hat, warum legt man sie dann auf Eis? Dann mach doch einfach was mit diesen Leuten. Und 30-40 Tage später hast du etwas,was du vermarkten kannst. Aber viele Leute wollen einem nur vortäuschen, sie hätten eine riesige Produktionsfirma am Start. Die haben dann fünfzehn bis zwanzig Rapper bereit stehen, die nie eine Chance bekommen werden. Denn sie dienen ja nur dazu, jemanden groß aussehen zu lassen. Ich erzähle keinen Unsinn. Wenn ich etwas habe was ich veröffentlichen werde, dann hörst du einen Monat vorher davon. Und dann wird es auch wirklich veröffentlicht. Alles andere macht keinen Sinn.

Rick Ski/Der Maschinenraum: Es gibt auf dem Markt haufenweise Künstler die mit ihren grossspurigen Projekten angeben. Hast du irgendwelche Projekte mit deutschen Musikern geplant?

Mr. Mixx: Nun, wie schon erwähnte bin ich hier mit meinem Geschäftspartner „Michelmann“. Er hat mich hier hin geholt und die Gigs für mich gebucht. Über ihn habe ich auch Kontakt zu den Künstlern bekommen, mit denen ich zusammen arbeiten werde. Leute wie „Frauenarzt“, „Eko Fresh“ und dieser andere Typ. Genau, „DJ Tomekk“ ist sein Name. Keine Ahnung warum mir sein Name entfallen war. Fuck! Wir arbeiten zusammen um neue Songs aufzunehmen, usw. Und vielleicht arbeite ich mit Leuten, denen ich noch über den Weg laufen werde. Eventuell treffe ich ja diesen „Bushido“, oder „Vido“, oder wie auch immer der heisst. Ich habe von ihm gehört, habe ihn aber noch nicht getroffen. Und dieser andere Scratch-Typ, „DJ Rafik“ ist sein Name.

All diese Leute mit denen ich gerne zusammen arbeiten würde, werde ich versuche ich zu treffen während ich hier in Deutschland bin. Also hörst du vielleicht in 30-40 Tagen das ich eine Platten mit diesen Leuten aufgenommen habe.

Rick Ski/Der Maschinenraum: Danke für das Interview!

Mr. Mixx: Kein Problem. Dank dir, das du dir die Zeit dafür genommen hast!

2 Live Crew, Luke Skywalker

Mr. Mixx: Ist ein cooler, auf dem Boden gebliebener Typ! (Foto: Detlef Rick)

Web:

Mr. Mixx auf Facebook

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Dieser Artikel wurde ebenso veröffentlicht auf:

Der Maschinenraum (Tonstudio & Audioproduktion, Köln)

Abbildungen: Luke Skywalker Records, Luke Records, Lil‘ Joe Records

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